
Quelle: Sahel Orthographic Map bei Wikimedia Commons
Urheber: Flockedereisbaer
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Desertifikation kann eine Folge von Erosion durch Wind über sehr trockenem Gebiet sein. Wie die Seite desertifikation.de (Eine Informationsseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) es definiert, so spricht man von Desertifikation, wenn
- in Gebieten mit relativ trockenem Klima die natürlichen Ressourcen (Boden, Vegetation, Wasser) als Folge einer zu intensiven Nutzung durch den Menschen beeinträchtigt oder zerstört werden.
Wenn Beispielsweise der Regenwald gerodet wird, dann wird der nun lose Boden vom Wind aufgewirbelt. Es bleiben Trockenflächen zurück, welche durch die Sonne aufgeheizt werden. Eine Wüste entsteht. Dieses Problem betrifft inzwischen viele Tropenregionen, in der lange und ohne groß Nachzudenken Regenwald gerodet wurde. Auch der Klimawandel beschleunigt die Desertifikation, so dehnt sich Sahara immer mehr in Richtung Süden aus und bedroht damit die Sahelzone, die auf dem rechten Bild blau gekennzeichnete Übergangsregion zwischen Wüste und Feuchtsavanne/Regenwald in Afrika.
Inzwischen gibt es einige Versuche in verschiedenen Regionen, die fortschreitende Desertifikation einzudämmen, welche auf der folgenden Seite dargestellt werden.